Der Vertrieb ist Stimme und Gesicht eines Versicherungsunternehmens. Darüber besteht in der Branche kein Zweifel. So sind sieben von zehn Assekuranz-Managern davon überzeugt, dass der Vertrieb einen maßgeblichen Einfluss darauf hat, welche Einstellung die Kunden zu ihrem Unternehmen haben und ob sie es an Freunde oder Bekannte weiterempfehlen. Auch bei der Wahrnehmung der Produkte durch den Kunden und dessen Kaufverhalten sind die Kollegen an der Vertriebsfront nach Einschätzung der Branche der Schlüssel zum Erfolg. Das sind Ergebnisse des "Vertriebsmonitors für die Assekuranz 2010", der vom Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und vom Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. erstellt wurde.
Der Vertrieb ist Stimme und Ohr einer Versicherung
Interaktive Prozesse bei der Preis- und Qualitätsentwicklung als Ausweg
Diese massiven Unterschiede zwischen Fremd- und Eigenwahrnehmung des Vertriebs haben bereits einige Unternehmen zum Handeln veranlasst. So setzen schon 40 Prozent der Assekuranzen bei der Preis- und Qualitätsentwicklung auf interaktive Prozesse zwischen den verschiedenen Abteilungen. Sicherlich der richtige Weg, um trotz einer wachsenden Bedeutung zentral entwickelter Preis-Qualitäts-Strategien sowohl das Know-how als auch die Kundenbindungsqualitäten des Vertriebs stärker zu berücksichtigen.
Hintergrundinformationen
Für den "Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2010" wurden im April und Mai 2010 242 Fach- und Führungskräfte im Innen- und Außendienst aus der deutschsprachigen Assekuranz befragt. Die Erhebung wurde vom Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen durchgeführt.
Quelle: presseportal.de
Foto: Peter Kirchhoff / pixelio.de
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